Spanntuch-Leuchtkasten – Textil-Leuchtkasten mit Spanntuch

Der Spanntuch-Leuchtkasten trägt statt einer starren Acrylfront ein bedrucktes Textil, das über einen Silikonkeder in die Rahmennut gespannt wird. Ergebnis: eine rahmenlose, absolut plane Fläche ohne Spiegelungen – und ein Motiv, das Sie in wenigen Minuten selbst tauschen können.

Einseitig fertigen wir in 10 cm und 14 cm Bautiefe. Für hinterleuchtete Anlagen kommt ein Backlit-Textil zum Einsatz (bis 500 cm Bahnbreite), für unbeleuchtete oder zweiseitige Aufbauten ein Blockout-Material mit lichtundurchlässiger Rückseite (bis 310 cm). Gedruckt wird im Thermosublimationsverfahren mit wasserbasierten Tinten – die Farbe geht in die Faser über, statt auf ihr zu liegen.

Weil sich große Flächen mit Textil leichter realisieren lassen als mit Acryl, ist die Spanntuchtechnik die übliche Lösung für großflächige Leuchtwerbung an Fassaden, im Ladenbau und auf Messen. Für den dauerhaft bewitterten Einsatz gibt es die Outdoor-Ausführung.

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  • Textil Blockout Spanntuch für unbeleuchtete Rahmen mit Keder

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Was unterscheidet den Spanntuch-Leuchtkasten vom Acryl-Leuchtkasten?

Statt einer starren Acrylfront trägt er ein bedrucktes Textil, das über einen Silikonkeder in die Rahmennut gespannt wird. Das Ergebnis ist eine rahmenlose, absolut plane Fläche ohne Spiegelungen – und ein Motiv, das Sie selbst in wenigen Minuten tauschen können.

Welche Bautiefen stehen zur Wahl?

Die einseitigen Spanntuch-Leuchtkästen gibt es in 10 cm und 14 cm Bautiefe. Für sehr große Flächen ist die tiefere Variante sinnvoll, weil die LED-Module mehr Abstand zur Front haben und dadurch gleichmäßiger ausleuchten.

Welche Textilien verwenden Sie?

Für hinterleuchtete Anlagen ein Backlit-Textil, das gleichmäßig durchleuchtet; für unbeleuchtete Rahmen oder zweiseitige Aufbauten ein Blockout-Material mit lichtundurchlässiger Rückseite, damit sich die beiden Seiten nicht überlagern. Gedruckt wird im Thermosublimationsverfahren mit wasserbasierten Tinten.

Wie groß kann eine Anlage werden?

Die Spanntuchtechnik ist für Großformate gemacht. Die Druckbahn begrenzt das Einzelfeld – Backlit bis 500 cm, Blockout bis 310 cm Breite; größere Wände realisieren wir mit mehreren Feldern.

Innen oder außen?

Beides ist möglich. Für den bewitterten Einsatz wählen Sie die Outdoor-Ausführung mit geschützter Elektrik; für Ladenbau, Foyer und Messe genügt die Innenvariante.

Wie wechsle ich das Motiv?

Keder aus der Nut ziehen, neues Tuch eindrücken – ohne Werkzeug, ohne die Anlage abzunehmen. Das gebrauchte Tuch lässt sich flach lagern und später wiederverwenden.

Spanntuch statt starrer Front planen

Bautiefe: 10 oder 14 cm

Einseitig fertigen wir in 10 cm für kompakte Formate und 14 cm für größere Flächen, bei denen die LED-Module mehr Abstand zum Textil brauchen, damit kein Streifenmuster durchscheint.

Backlit oder Blockout?

Für beleuchtete Anlagen kommt lichtdurchlässiges Backlit-Textil zum Einsatz, bis 500 cm Bahnbreite. Für unbeleuchtete oder zweiseitige Aufbauten wählen Sie Blockout-Material mit lichtundurchlässiger Rückseite, bis 310 cm Breite – hier scheinen die Motive beider Seiten nicht durcheinander.

Großformate über eine Bahn hinaus

Reicht eine Bahnbreite nicht aus, werden mehrere Bahnen nahtlos im Rahmen kombiniert – teilen Sie uns Ihr Wunschmaß mit, wir planen die Bahnaufteilung passend zum Motiv.

Innen oder dauerhaft im Freien?

Für den reinen Innen- oder geschützten Fassadeneinsatz reicht die Standardausführung. Für dauerbewitterte Standorte wählen Sie die Outdoor-Variante mit witterungsbeständigem PVC-Banner.

Thermosublimation statt Direktdruck

Wasserbasierte Tinte, die in die Faser geht

Gedruckt wird im Thermosublimationsverfahren: Die Farbe verbindet sich unter Hitze mit der Textilfaser, statt nur oberflächlich aufzuliegen. Das Ergebnis ist abriebfest und behält seine Farbbrillanz auch bei durchleuchteter Anwendung.

Silikonkeder statt Klemmleisten

Das Textil trägt einen angenähten Silikonkeder, der in eine umlaufende Profilnut gespannt wird – eine plane Fläche ohne Falten, ohne sichtbare Befestigung an der Sichtseite.

Zwei Materialqualitäten

Backlit-Textil ist auf gleichmäßige Lichtdurchlässigkeit optimiert. Blockout-Material hat eine zusätzliche opake Schicht, die Licht und Durchscheinen blockiert – wichtig bei zweiseitiger oder unbeleuchteter Nutzung.

Aluminiumprofil mit Spanntechnik

Das Profil ist so konstruiert, dass die Spannung über die gesamte Fläche gleichmäßig gehalten wird, auch bei großen Formaten und bei Temperaturschwankungen.

Rahmen setzen, Tuch spannen

Rahmen montieren wie einen Leuchtkasten

Der leere Aluminiumrahmen wird wandbündig oder abgehängt montiert – die Statik richtet sich nach Fläche und Rahmentiefe, nicht nach dem später eingespannten Textil.

Textil einziehen

Der Silikonkeder wird an einer Ecke begonnen rundum in die Profilnut eingedrückt, das Tuch dabei gleichmäßig unter Spannung gehalten. Bei großen Formaten empfiehlt sich die Arbeit zu zweit.

Mehrbahnige Motive ausrichten

Bei aus mehreren Bahnen zusammengesetzten Großformaten die Übergänge vor dem endgültigen Spannen exakt fluchten – kleine Winkelabweichungen werden auf großer Fläche sichtbar.

Elektrischer Anschluss

Bei beleuchteten Ausführungen erfolgt der 230-V-Anschluss durch den Elektrofachbetrieb, bevor das Textil final gespannt wird – so bleibt die Netzteilkammer während der Arbeiten zugänglich.

Waschbar, wechselbar, langlebig

Textil statt Acryl – weniger Gewicht, weniger Rohstoff

Gegenüber einer Acrylfront gleicher Fläche spart die Textillösung deutlich Material und Transportgewicht – bei großen Formaten ein spürbarer Unterschied.

Kein Vergilben, keine Folienentsorgung

Anders als foliierte Acrylfronten vergilbt bedrucktes Textil über Jahre nicht sichtbar und erzeugt beim Motivwechsel keinen Folienabfall – das alte Tuch wird einfach ersetzt.

Rahmen bleibt über viele Motivwechsel

Das Aluminiumprofil ist die langlebigste Komponente und wird bei jedem Tuchwechsel weiterverwendet – nur der Verbrauchsteil, das Textil, wird erneuert.

Reinigung statt Ersatz

Verschmutztes Textil lässt sich vor Ort reinigen, bevor über einen kompletten Austausch nachgedacht wird – das verlängert die Nutzungsdauer eines Motivs zusätzlich.