RSS abonnieren

Leuchtreklame

Leuchtreklame – LED-Werbeanlagen direkt vom Hersteller

Leuchtreklame ist die Werbung, die auch dann noch arbeitet, wenn Ihr Geschäft geschlossen ist. Ob beleuchteter Leuchtkasten über dem Eingang, ein Leuchtreklame-Schild für außen an der Fassade oder plastische Leuchtbuchstaben – wir fertigen jede Anlage millimetergenau nach Ihrem Maß, in eigener Produktion in Leonberg bei Stuttgart. Sie konfigurieren online, sehen den Preis sofort und bestellen ohne Angebotsschleife.

Wir sind Hersteller, nicht Händler: Aluminium-Profile, LED-Bestückung, Digitaldruck und Endmontage kommen aus einer Hand. Das bedeutet für Sie kurze Wege, Sonderformate ohne Aufpreis-Dschungel und Ersatzteile auch noch Jahre nach dem Kauf.

Welche Art von Leuchtreklame brauchen Sie?

  • Leuchtreklame einseitig – die klassische Lösung für die Fassade oder die Wand hinter dem Tresen. Eine beleuchtete Werbefläche, flächenbündig montiert.
  • Leuchtreklame zweiseitig – als Ausleger quer zur Fassade. Wird aus beiden Gehrichtungen gelesen und ist damit die effizienteste Form der Straßenwerbung.
  • 3D-Leuchtbuchstaben – Ihr Schriftzug als Einzelbuchstabe, frontleuchtend oder mit Rückstrahler-Effekt. Die hochwertigste Form der Leuchtreklame mit Buchstaben.
  • Werbepylone und Standschilder – freistehend am Grundstücksrand, für Autohäuser, Gewerbeparks, Praxen und Märkte.
  • Leuchtkästen aller Bauformen – flach, rund, oval, als Würfel, mit Acryl- oder Textilfront.
  • Leuchtrahmen für den Innenbereich – für Schaufenster, Empfang und Verkaufsraum, mit wechselbarem Motiv.

Andere Bauformen aus unserer Fertigung

Wenn Sie noch unsicher sind, welches System zu Ihrem Standort passt, hilft unser Systemvergleich zur Leuchtwerbung weiter. Technische Details zu LED-Modulen, Netzteilen und Stromverbrauch finden Sie unter LED-Lichtwerbung.

Leuchtreklame für außen – worauf es wirklich ankommt

Eine Außenanlage muss Regen, Frost, UV-Strahlung und Wind über Jahre aushalten. Deshalb bauen wir LED-Leuchtreklame für den Außenbereich konsequent auf drei Punkte hin:

  • Dichtigkeit: Netzteile und LED-Bestückung in Schutzart IP65 oder höher, Gehäuse aus Aluminium-Hohlkammerprofilen mit Entwässerung.
  • Lichtstreuung: Original Plexiglas® (Evonik) opalweiß oder farbig – alterungs- und witterungsbeständig mit 30 Jahren Herstellergarantie auf das Material.
  • Montagefähigkeit: Wandhalter, Ausleger, Abstandhalter oder Bodenmontage – die Befestigung wird zum Untergrund passend geplant, nicht andersherum.

Für den Innenbereich genügt IP20; dort zählen eher Bautiefe, Gewicht und ein wechselbares Motiv.

Was kostet Leuchtreklame?

Den Preis bestimmen vier Größen: die Fläche in m², ob ein- oder zweiseitig beleuchtet wird, die Bautiefe (sie entscheidet über die homogene Ausleuchtung) und die Front (Acryl oder Textil). Genau diese vier Werte geben Sie im Konfigurator ein – der Preis erscheint sofort, verbindlich, inklusive Digitaldruck. Keine Anfrage, kein Warten auf ein Angebot.

Im Betrieb ist moderne LED-Leuchtreklame günstig: rund 30–50 Watt pro m², bis zu 70 % weniger Strom als eine vergleichbare Anlage mit Leuchtstoffröhren. Über die Stromersparnis amortisiert sich eine Umrüstung häufig innerhalb von etwa 18 Monaten.

In vier Schritten zur eigenen Anlage

  1. Bauart wählen – einseitig, zweiseitig, Buchstabe oder Pylon.
  2. Maße eingeben – Breite und Höhe in cm, Sondermaße sind Standard bei uns.
  3. Front und Ausstattung festlegen – Acryl oder Textil, Lichtfarbe, Dimmung, Dämmerungsschalter, Befestigung.
  4. Druckdaten hochladen und bestellen – wir prüfen Ihre Daten vor der Produktion. Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands, Lieferung in die EU und die Schweiz.

Branchen, für die wir regelmäßig fertigen

Apotheken (inklusive des beleuchteten Apotheken-A), Arzt- und Zahnarztpraxen, Gastronomie, Bäckereien, Friseure, Autohäuser, Fitnessstudios, Kanzleien und Filialisten im Einzelhandel. Für Ketten fertigen wir wiederbestellbar: gleiche Maße, gleiche Lichtfarbe, gleiches Profil – auch Jahre später und für einzelne Standorte nachbestellbar.

Hersteller statt Zwischenhandel

Signboxx – Freude Leuchtkästen GmbH, Mollenbachstr. 55, 71229 Leonberg. Wir fertigen Leuchtkästen, Leuchtbuchstaben, Pylone und komplette Werbeanlagen in eigener Produktion: quecksilberfreie LEDs, zu 100 % recycelbares Aluminium, modularer Aufbau für Reparatur statt Austausch. Rufen Sie an unter +49 7152 619 02 02 – oder konfigurieren Sie Ihre Leuchtreklame direkt online.

  • FAQ

  • Planung

  • Material

  • Montage

  • Nachhaltigkeit

Häufige Fragen zur Leuchtreklame

Brauche ich für meine Leuchtreklame eine Genehmigung?

Das regeln die Bauordnungen der Bundesländer und die örtliche Werbeanlagensatzung. Kleine Anlagen an der Stätte der Leistung sind in vielen Bundesländern verfahrensfrei, freistehende Pylone und Ausleger dagegen meist genehmigungspflichtig. Fragen Sie vor der Bestellung kurz beim Bauamt nach – die Maßzeichnung für den Antrag stellen wir Ihnen zur Verfügung.

Kann ich das Werbemotiv später wechseln?

Ja. Bei Textil-Fronten mit Keder-System und bei Klapprahmen tauschen Sie das Motiv selbst in wenigen Minuten. Bei Acryl-Fronten wird ein neuer Digitaldruck aufgebracht – auch das können wir nachliefern.

Wird die Anlage montiert geliefert?

Kleinere Formate kommen anschlussfertig. Große Anlagen liefern wir in Segmenten, zweiseitige Textilrahmen und Textil-Spannrahmen grundsätzlich zerlegt. Der elektrische Anschluss gehört in die Hand einer Elektrofachkraft.

Wie lange halten die LEDs?

Wir setzen quecksilberfreie Marken-LEDs mit Markennetzteilen ein. Durch den modularen Aufbau wird im Servicefall das einzelne Modul getauscht, nicht die komplette Anlage.

Kann ich als Firma auf Rechnung kaufen?

Ja, für Firmenkunden, Behörden und Vereine ist der Kauf auf Rechnung möglich. Unternehmen aus der EU mit gültiger USt-IdNr. bestellen ohne Mehrwertsteuer.

Leuchtreklame planen – von der Idee bis zum Bauantrag

Standort und Leserichtung zuerst klären

Bevor über Größe und Technik entschieden wird, steht die Frage: Aus welcher Richtung wird Ihre Werbung gelesen? Läuft oder fährt die Kundschaft frontal auf das Gebäude zu, ist eine flächenbündige einseitige Anlage richtig. Wird längs der Straße gelesen, bringt nur ein zweiseitiger Ausleger quer zur Fassade die nötige Sichtbarkeit. Beide Fälle kommen an einem Standort oft gleichzeitig vor – dann kombiniert man Fassadenanlage und Ausleger.

Wie groß muss die Schrift sein?

Als Faustregel gilt: je Zentimeter Versalhöhe etwa drei bis vier Meter Lesbarkeit. Ein Schriftzug, der aus 40 Metern erkannt werden soll, braucht also rund 10 bis 13 cm hohe Buchstaben. Rechnen Sie den größten realistischen Betrachtungsabstand, nicht den kürzesten – daraus ergibt sich die Fläche, und aus der Fläche der Preis.

Genehmigung: was in Deutschland gilt

Werbeanlagen sind baurechtlich bauliche Anlagen und richten sich nach der Landesbauordnung Ihres Bundeslandes. Viele Bauordnungen stellen kleine Anlagen an der Stätte der Leistung bis etwa 1 m² verfahrensfrei; verbindlich ist immer der Wortlaut Ihres Landes und die örtliche Werbeanlagen- oder Gestaltungssatzung. Zusätzlich zu prüfen sind: Ragt die Anlage über öffentlichen Grund (dann Sondernutzungserlaubnis), steht das Gebäude unter Denkmalschutz, gibt es Vorgaben für die Altstadt oder das Gewerbegebiet?

Licht in der Nachbarschaft

In Wohn- und Mischgebieten wird die Helligkeit zum Thema. Orientierung geben die Hinweise der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz zur Messung und Beurteilung von Lichtimmissionen. Praktisch heißt das: keine Blendung in Fenster, Nachtabsenkung oder Abschaltung über Zeitschaltuhr, Einschalten über Dämmerungsschalter statt Dauerbetrieb.

Was Sie von uns für den Antrag bekommen

Maßstäbliche Ansichtszeichnung, Schnitt mit Bautiefe und Wandabstand, Gewicht, elektrische Anschlussleistung und Schutzart – die Unterlagen, die das Bauamt üblicherweise sehen will. Diese Zeichnungen erstellen wir für Ihr Projekt kostenlos, auch vor der Bestellung.

Zeitplan realistisch ansetzen

Rechnen Sie die Genehmigungsphase getrennt von der Fertigung. Die Produktion in unserem Werk in Leonberg planen wir nach Auftragslage; die Behördenlaufzeit bestimmt in der Praxis den Eröffnungstermin – beginnen Sie deshalb mit der Zeichnung, nicht mit der Bestellung.

Woraus Ihre Leuchtreklame gebaut ist

Korpus: Aluminium-Hohlkammerprofil

Der Rahmen ist das tragende Element. Wir verwenden verwindungssteife Aluminium-Hohlkammerprofile statt einfacher Blechkanten: sie halten die Front auch bei großen Formaten plan, nehmen die Befestigung auf und führen die Wärme der LED-Module ab. Aluminium rostet nicht – Voraussetzung für jede Anlage, die dauerhaft im Freien hängt.

Front: PLEXIGLAS® oder Textil

Für den Außenbereich ist original PLEXIGLAS® von Evonik der Standard: schlagzäh, UV-stabil und mit 30 Jahren Materialgarantie gegen Vergilben. Textilfronten werden über ein Keder-Profil gespannt, sind leichter und lassen sich vom Betreiber in Minuten selbst wechseln – die richtige Wahl, wenn das Motiv saisonal wechselt.

Motiv: Digitaldruck auf Backlit-Material

Gedruckt wird hochauflösend auf durchleuchtungsfähige Backlit-Folie oder direkt auf Textil. Entscheidend ist nicht die Auflösung im Datensatz, sondern die Dichte der Farbe: zu dünn gedruckt wirkt das Motiv am Tag blass, zu deckend bleibt es nachts dunkel. Wir drucken auf Durchlicht optimiert, nicht auf Aufsicht.

Licht: LED-Module und Netzteile

Wir bestücken mit Markenmodulen und rechnen die Anzahl über die Fläche und die Bautiefe aus – nicht pauschal. Netzteile stammen von Herstellern wie Scharfer und SLITE; im Außeneinsatz vergossen in Schutzart IP67. Ein knapp dimensioniertes Netzteil ist der häufigste Grund für frühe Ausfälle, deshalb legen wir mit Reserve aus.

Schutzart: IP20 innen, IP65 und höher außen

Innen genügt IP20. Für außen bauen wir mit vergossenen Modulen, gekapseltem Netzteil und Entwässerung des Profils – Kondenswasser ist in der Praxis der größere Feind als Regen.

Oberfläche

Profile und Rückwände liefern wir pulverbeschichtet in RAL-Tönen oder eloxiert. Die Beschichtung wird nach dem Zuschnitt aufgebracht, damit auch die Schnittkanten geschützt sind.

Montagearten und der richtige Untergrund

Flächenbündige Wandmontage

Die Anlage liegt direkt auf der Fassade auf. Ruhigste Optik, geringste Windangriffsfläche, einfachste Statik. Voraussetzung ist ein ebener, tragfähiger Untergrund.

Abstandsmontage mit Lichtspalt

Über Abstandhalter wird die Anlage einige Zentimeter von der Wand abgesetzt. Das erzeugt nachts einen Lichtsaum hinter dem Korpus und wirkt hochwertiger – und es hilft bei unebenen oder gedämmten Fassaden, weil die Halter das Maß ausgleichen.

Ausleger quer zur Fassade

Zweiseitige Anlagen werden über eine Wandkonsole rechtwinklig zur Fassade montiert. Hier zählen zwei Maße: die Ausladung (wie weit ragt die Anlage in den Verkehrsraum) und die lichte Höhe über dem Gehweg – vielerorts mindestens 2,50 m.

Decken- und Seilabhängung

Unter Vordächern, Balkonen und in Innenräumen wird abgehängt: starr über Deckenhalter oder elegant über Stahlseile mit Klemmhaltern. Bei Abhängung im Freien immer die Pendelbewegung bei Wind mitdenken.

Der Untergrund entscheidet über die Befestigung

  • Beton und Vollstein: unkritisch, Dübel nach Herstellerangabe.
  • Klinker und Verblendmauerwerk: in den Stein setzen, nie in die Fuge.
  • Wärmedämmverbundsystem: der kritische Fall. Die Last muss durch die Dämmung hindurch ins Mauerwerk – über Dämmstoffdübel oder Montagezylinder. Eine Verschraubung, die nur im Putz hängt, hält keine Saison.
  • Holz und Trapezblech: Traglast der Unterkonstruktion vorher prüfen, gegebenenfalls Montageschiene verwenden.

Elektrischer Anschluss

Eine 230-V-Zuleitung wird bauseits an den Montageort geführt und vom Elektrofachbetrieb angeschlossen. Planen Sie den Kabelaustritt gleich beim Aufmaß mit ein – ein nachträglich sichtbar verlegtes Kabel entwertet die beste Anlage. Für die Schaltung empfehlen wir Dämmerungsschalter plus Zeitschaltuhr statt Dauerbetrieb.

Betriebskosten, Lebensdauer und Reparierbarkeit

Was kostet der Betrieb wirklich?

Ein typischer Leuchtkasten von 2 m² nimmt in LED-Technik rund 60 bis 90 Watt auf. Bei 12 Stunden Betrieb am Tag sind das etwa 330 kWh im Jahr – bei 30 Cent je Kilowattstunde rund 100 Euro. Dieselbe Fläche in alter Leuchtstoffröhrentechnik lag beim Zwei- bis Dreifachen.

Bis zu 70 % weniger Strom

Der Sprung kommt nicht nur von der LED selbst, sondern von der Optik: Licht wird gezielt zur Front geführt statt in alle Richtungen abgestrahlt. Deshalb lohnt sich der Austausch einer funktionierenden, aber alten Anlage oft schon nach wenigen Jahren.

Reparieren statt ersetzen

LED-Module, Netzteile und Fronten sind bei uns Einzelteile, keine verklebte Einheit. Fällt nach Jahren ein Modul aus, tauschen wir das Modul – nicht die Anlage. Ersatzteile halten wir auch für ältere Baureihen vor, weil wir selbst fertigen und nicht handeln.

Neues Motiv ohne neuen Kasten

Der nachhaltigste Leuchtkasten ist der, der beim Rebranding hängen bleibt. Bei Textilfronten ziehen Sie das neue Motiv selbst ein, bei Acrylfronten wird die Folie getauscht. Der Korpus, das teuerste und materialintensivste Bauteil, bleibt.

Am Ende sortenrein trennbar

Aluminiumprofil, Acrylfront und Elektronik lassen sich mit einfachem Werkzeug trennen. Aluminium geht praktisch verlustfrei in den Materialkreislauf zurück – ein Argument, das bei verklebten Kunststoffgehäusen entfällt.